In diesem Jahr findet wieder eine Fußball-WM statt, in den USA, Kanada und Mexiko. Daher das Thema „Eine runde Sache“. Runde 80 Menschen waren in der Dorfkirche Repelen, die diesmal alles zum Thema Fußball zu bieten hatte. Eine Torwand, fangesänge, geleb und rote Karten. In den Kurzpredigten verknüpfte Pfarrer Thorsten Kämmer Elemente aus dem Fußball mit Bibelstellen: "Ein großes Fußballfeld mitten in der Kirche. Aber dieses Feld dient nicht nur der Optik, sondern es lädt ein die einzelnen Positionen, die die Spieler im Spiel einzunehmen, kennen zu lernen und darüber mit sich selber ins Gespräch zu kommen. Wir haben zu Beispiel den Torwart. Die Hauptaufgabe des Torwartes ist natürlich Tore zu verhindern, wenn der Ball plötzlich auf einen zufliegt, wenn ein Spieler alleine auf einen zuläuft oder eben vor einem Elfmeter und da stellt sich die Frage: Wie fühlt es sich an, wenn ich alleine vor großen Entscheidungen stehe? Natürlich ist der Torwart Teil des Teams, aber wenn der Ball reingeht, wird sofort bewertet: war er haltbar oder nicht? Da kommt es ihm so vor, wie dem Volk Israel, dem im 5. Buch Mose 11,26 gesagt wird: „Nun müsst ihr euch entscheiden: Wählt zwischen Segen und Fluch!“
Und dann der Stürmer, wer will nicht Stürmer sein, derjenige, der die Tore schießt, der bejubelt wird?
Die Impulsfrage lautet: „Wo stürme ich in meinem Leben nach vorne?“ Tja, bleibe ich bei dem stehen, wo ich bin, oder bin ich bereit, egal in welchem Alter, nochmal Anlauf zu nehmen und nach vorne zu gehen. Gott spricht uns im Hebräerbrief in 6,3 Mut zu: „Wenn Gott es will, dann wollen wir lieber Schritte nach vorn tun.“ Eigentlich müsste es heißen: „Wenn wir es wollen, dann wird Gott uns bewegen lieber Schritte nach vorne zu tun.“ Mit Gott auf unserer Seite können wir das Leben bestehen und durch alle Stürme des Lebens hindurch stürmen."
